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Anmeldung 5. und 7. Klassen

Fridays for Future

Update vom 06.06.2019: Am Lessing-Gymnasium haben keine Schülerinnen und Schüler, die an Demonstrationen für Fridays for Future teilgenommen haben, deshalb eine Note "ungenügend" erhalten. Niemand ist wegen der Teilnahme an Fridays for Future nicht versetzt worden.

Information vom 25.05.2019: Über schulische Regelungen des Lessing-Gymnasiums im Zusammenhang mit Fridays for Future wird in der Presse und im Fernsehen berichtet. Als Schulleiter habe ich wiederholt allen Interessierten in den letzten Monaten und Tagen die schulischen Regelungen erklärt. Unten anhängend finden diejenigen, die sich über die Schulhomepage informieren möchten, zwei Schreiben, die ich an die Eltern des Lessing-Gymnasiums gerichtet habe. Mit diesen Schreiben wollte ich nicht mit einer Nichtversetzung drohen, sondern rechtzeitig informieren. Die Lehrkräfte des Lessing-Gymnasiums wurden mit ähnlichen Schreiben gebeten, ihre Schülerinnen und Schüler zu informieren.

Das erste Schreiben formulierte ich, als im Februar 2019 Schülerinnen und Schüler begannen, sich an den Demonstrationen am Freitagvormittag für Fridays for Future zu beteiligen. Das zweite Schreiben verfasste ich, als nach den Osterferien die Freitagsdemonstrationen weiterhin stattfanden und ich die Menschen des Lessing-Gymnasiums über die Berliner Regelungen der Notengebung informieren wollte.

Im Rahmen der Zensurenkonferenzen werden am Ende des Schuljahres für alle Schülerinnen und jeden Schüler, die sich regelmäßig an Fridays for Future beteiligt haben, individuell nach Prüfung der Fehlzeiten Noten- und Versetzungsentscheidungen sehr ernsthaft getroffen.

M. Wüstenberg 24.5.2019

Liebe Eltern,

am Lessing-Gymnasium haben wir ein einheitliches Vorgehen beim Umgang mit "Schülerdemonstrationen" unabhängig von der Thematik oder Zielrichtung der Veranstaltungen am Vormittag. Grundlagen sind hierfür das Schulgesetz für das Land Berlin und die Ausführungsvorschriften AV Schulbesuchspflicht und AV Aufsicht.

Wir bitten Eltern um Information, dass sie von der Teilnahme ihres Kindes an der Veranstaltung während der Unterrichtszeit (Schülerstreik, Demonstration etc.) wissen, da die Schule sonst aktiv die Kinder am Verlassen des Schulgeländes hindern müsste. Die Fehlzeit wird auf dem Zeugnis als unentschuldigte Fehlzeit vermerkt.

Ich halte die Thematik der Demonstration für unterstützenswert. Trotzdem müssen wir hinsichtlich des Zeugnisvermerkes diese Demonstration am Vormittag wie andere auch behandeln.

Im Rahmen der nächsten Sitzung der GEV am 19.02.2019 werde ich das schulische Vorgehen ausführlich erläutern.

Bitte informieren Sie die Eltern Ihrer Klasse über Ihre Informationskanäle.

Mit freundlichen Grüßen

M. Wüstenberg 15.02.2019

 

Liebe Eltern,

am Lessing-Gymnasium haben wir ein einheitliches Vorgehen im Umgang mit "Schülerdemonstrationen" unabhängig von der Thematik oder Zielrichtung der Veranstaltungen am Vormittag. Grundlagen sind hierfür das Schulgesetz für das Land Berlin, die Sekundarstufe I-Verordnung (Sek I-VO), die Verordnung für die gymnasiale Oberstufe (VO-GO) und die Ausführungsvorschriften AV Schulbesuchspflicht und AV Aufsicht.

Wir bitten Eltern um Information, dass sie von der Teilnahme ihres Kindes an der Veranstaltung während der Unterrichtszeit (Schülerstreik, Demonstration etc.) wissen, da die Schule sonst aktiv die Kinder am Verlassen des Schulgeländes hindern müsste. Die Fehlzeit wird auf dem Zeugnis als unentschuldigte Fehlzeit vermerkt.

Mehrere Schülerinnen und Schüler des Lessing-Gymnasiums nehmen regelmäßig an den Demonstrationen für Fridays for Future teil. Unsere Regelung ist, dass wir uns ein Erlaubnis-schreiben der Erziehungsberechtigten zum Verlassen des Schulgeländes wünschen, die Fehlzeiten notieren und als unentschuldigt werten.

Ist Unterricht in Fächern betroffen, der in der Schulwoche nur freitags stattfindet, sind die Regelungen des § 20 Sek I-VO zu beachten. Dort heißt es:

"(3) Sofern Leistungen nicht erbracht werden, erfolgt die Entscheidung, ob die nicht erbrachte Leistung mit „ungenügend“ bewertet wird oder ohne Bewertung (o.B.) bleibt ( § 58 Absatz 3 des Schulgesetzes ) nach den folgenden Maßgaben. Leistungen, die in den Jahrgangsstufen 9 und 10 aus selbst zu vertretenden Gründen nicht erbracht werden, sind immer mit der Note „ungenügend“ zu bewerten. Von Schülerinnen und Schülern zu vertretende Gründe sind insbesondere Leistungsverweigerung, grober Täuschungsversuch oder Unleserlichkeit einer schriftlichen Leistung. Als Leistungsverweigerung gilt auch das unentschuldigte Fehlen, wenn zuvor zur Leistungserbringung aufgefordert wurde oder durch den Umfang des unentschuldigten Fehlens keine kontinuierliche Leistungsbeurteilung möglich ist. Die Erziehungsberechtigten sind bei Leistungsverweigerung oder grobem Täuschungsversuch zu informieren.

(4) Eine Zeugnisnote kann gebildet werden, wenn eine Schülerin oder ein Schüler je Schulhalbjahr mindestens sechs Wochen kontinuierlich oder insgesamt mindestens acht Wochen am Unterricht teilgenommen hat; Ferienzeiten bleiben unberührt. In Fächern, in denen Klassenarbeiten geschrieben werden, gehen sämtliche schriftlichen Leistungen etwa zur Hälfte in die Zeugnisnote ein. Bei Entscheidungen über Versetzungen und Abschlüsse werden für die festgelegten Kernfächer auch dann gesonderte Noten gebildet, wenn sie in Lernbereichen mit anderen Fächern zusammengefasst werden und für den Lernbereich eine gemeinsame Note gebildet wird. Weitere Grundsätze der Leistungsbeurteilung beschließt die Gesamtkonferenz auf Vorschlag der Fachkonferenzen.

(5) Zeugnisnoten werden im ersten Halbjahr einer Jahrgangsstufe auf Grund der Leistungen dieses Schulhalbjahres festgesetzt. Im zweiten Schulhalbjahr werden der Zeugnisnote die Leistungen des gesamten Schuljahres unter besonderer Berücksichtigung der Lern-, Leistungs- und Kompetenzentwicklung zugrunde gelegt (Jahrgangsnote). Eine Jahrgangsnote kann auf Grund einer Entscheidung der Klassenkonferenz in Härtefällen auch gebildet werden, wenn aus von der Schülerin oder dem Schüler nicht zu vertretenden Gründen im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe keine Zeugnisnote gebildet werden konnte."

Für die Sekundarstufe II gilt mit denselben Fristen § 15 Abschnitt 4.

Nach Sek I-VO wird in den Jahrgangsstufen 9 und 10 Unterricht der Fächer, die nur freitags stattfinden, immer mit der Jahrgangsnote ungenügend bewertet, wenn eine Schülerin oder ein Schüler im 2. Schulhalbjahr weniger als sechs Wochen kontinuierlich oder weniger als insgesamt mindestens acht Wochen am Unterricht teilgenommen hat. Für die Jahrgangsstufen 11 und 12 gelten nach VO-GO dieselben Regelungen.

In den Jahrgangsstufen 5-8 wird im Rahmen der Zeugniskonferenzen darüber beraten, ob Unterricht in den Fächern, die nur freitags stattfinden, für eine Schülerin oder einen Schüler mit der Jahrgangsnote ungenügend bewertet wird, wenn sie bzw. er im 2. Schulhalbjahr weniger als sechs Wochen kontinuierlich oder weniger als insgesamt mindestens acht Wochen am Unterricht teilgenommen hat.

Mit dem morgigen Freitag, 03.05.2019, stehen unter wohlwollender Anrechnung des Freitags mit mündlichen Abiturprüfungen und des Freitags der Projektwoche nur noch genau sechs Termine vor der Zeugnisausgabe am 19.06.2019 zur Verfügung.

Ich bitte Elternvertreterinnen und Elternvertreter über ihre Verteilungsmöglichkeiten alle Eltern ihrer Klassen über die Regelungen des § 20 Sek I-VO bzw. § 15 Abschnitt 4 VO-GO zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

 

M. Wüstenberg 02.05.2019

Schulleiter

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