Projektwoche 2014

Ultimate Frisbee und Flag-Football sind zwei immer beliebter werdende Mannschaftssportarten, in denen 18 Siebt- mit NeuntklässlerInnen auf gleichem Level erfolgreich zusammengespielt und mit Frisbee und Football neue Bewegungserfahrungen gesammelt haben. In den Rehbergen, im Freizeitpark an der Tegeler Malche, auf dem Tempelhofer Feld und im Volkspark Potsdam standen dabei Freude am Spiel, sportliche Abwechslung und Fairplay im Vordergrund.

Das soziale Projekt BücherboXXfand unter der Leitung von Frau Weinberg und Frau Hennek statt. Engagierte Schüler und Schülerinnen gestalteten eine Woche lang eine alte Telefonzelle zu einer sehr künstlerischen BücherboXX um. Das "Nehmen und Geben" von Büchern spielt dabei eine zentrale Rolle: Jeder hat die Möglichkeit, Romane, Ratgeber oder Kinder- und Jugendbücher zu spenden und/oder sich ein Buch zu nehmen. geplant ist, dass die BücherboXX nach den Herbstferien in die Togostraße (zwischen Anna-Lindh-Grundschule und AktionsRaum) umzieht, um dadurch mehr Leser zu erreichen.


Frau Saidi und Frau Haarstick ermöglichten Jugendlichen in der Projektwoche, dasNähen zu erlernen beziehungsweise ihre Fähigkeiten zu erweitern. Ziel des Projektes war das Entwerfen und Fertigstellen eines individuellen Produkts. Gleich am ersten Tag bekamen die Schüler und Schülerinnen erste Inspirationen durch den Besuch eines Stoffgeschäftes: die dort erworbenen Materialien bildeten dann die Grundlage für die Erarbeitung ihres Produkts – meist in Form eines originellen Kissens.

Schülerinnen und Schüler der neunten sowie der fünften und sechsten Klasse "bastelten"unter Anleitung von Herrn Gauger und Herrn Garus mit Computertechnik und schrieben kleine Programme. Dabei lernten sie vieles über Strom, Spannung und Widerstände. Mithilfe einer kleinen Computer-Platine mit Mikrocontroller-Chip konnten die Schüler und Schülerinnen beispielsweise mit ihren Programmen LEDs oder Motoren steuern. Eine kleine Computer-Platine ermöglichte ihnen außerdem durch Anschluss an Gegenstände, welche verschiedenste Pfeiltasten ersetzen können, die Erfindung neuer Controller.

 Die Gruppe von Frau Arns und Frau Hoffmann beschäftigte sich damit, auf welchem Wege sich Kita-Kinder derenglischen Spracheannähern können. Die Schülerinnen und Schüler überlegten sich im Vorfeld kreative Wege und Möglichkeiten: Memory auf Englisch spielen oder doch englische Lieder singen? Diese Vorbereitungen und eine "Generalprobe" dienten dem Endergebnis dieses Projektes: die spielerische Vermittlung der englischen Sprache in einer Kita im Bezirk Reinickendorf.

 Herr Klemmt und Herr Grohmann leiteten das Projekt Geocaching. Die jungen Schüler und Schülerinnen erlernten zunächst die Funktionen eines Kompasses und orientierten sich damit im Freien. In diesem Zusammenhang wurde auch das GPS-Gerät theoretisch eingeführt und anschließend eingesetzt. Somit besaßen alle fortan die Fähigkeit, sich im Gelände zu orientieren.

 Stress? - (K)ein Problem!So lautete das Projekt von Frau Hunger. Um Konflikt- und Stress-situationen im Alltag besser bewältigen zu können, erlernten die Schüler und Schülerinnen Entspannungstechniken wie zum Beispiel autogenes Training, Lachyoga oder Massagen. Spielen, Trommeln, in den Park gehen – hilfreiche Wege, um sich wohl zu fühlen.

Das Projekt CSI - Den Tätern auf der Spur, welches unter der Leitung von Frau Munske, Frau Stark sowie Herrn Fechner stand, ermöglichte Siebtklässlern einen Einblick in die Welt der „Kriminologie“. Die Aktiven versuchten ein Verbrechen, welches sich insbesondere im Ökohof der Schule abspielte, zu durchschauen, indem sie diverse Fragen klärten: Welches Motiv hat der Verbrecher? Wer ist das Opfer? Welche Spuren hat der Täter hinterlassen? Fuß – und Fingerabdrücke, Blutspuren, Haare und eine geheimnisvolle Schrift neben dem Opfer brachten die kleinen Detektive auf die Spur.

Auf den Spuren der Geschichte Berlinswandelten die Projekteilnehmer mit Frau Herzog und Frau Vopel. Die Stadtrallyes führten vom Fernsehturm zum Brandenburger Tor und vom Checkpoint Charlie zur Friedrichstraße und schließlich sollte eine eigene Stadtrallye rund um den U-Bahnhof Mohrenstraße erstellt werden – eine Aufgabe, die Recherche und Ideenreichtum erforderte.

Sakrale Räume in Berlin : Unter der Leitung von Herrn Hoth besichtigten Oberstufenschüler und –schülerinnen mehrere Sehenswürdigkeiten. Dazu zählten das Brandenburger Tor, der Berliner Dom und auch die Moschee Sehitlik. Die Moschee war das Highlight für nicht-muslimische Schüler und Schülerinnen, weil viele von ihnen noch nie eine besucht hatten. Dort gab es eine kleine Führung und zum Schluss eine offene Fragerunde.

Wieso gibt es im Stadtteil Wedding so viele afrikanische Straßennamen? Dieser und ähnlicher Fragen ging das Projekt Stadthistorische Exkursionen mit den PW-Lehrern Frau Kusmin und Herr Frömming auf den Grund. Mit kurzen Exkursionen im Stadtteil, einem Film und kurzen Vorträgen wurde den Schülern und Schülerinnen nach und nach der Zusammenhang zwischen Straßennamen im Wedding und deutschem Kolonialismus in Afrika klar und es wurde diskutiert, ob einige dieser Namen im „Afrikanischen Viertel“ heute noch politisch vertretbar sind. Einen Blick auf das heutige Südafrika bot u.a. die Auseinandersetzung mit Nelson Mandela und seinem politischen Erbe.

In dem Projekt Pop up – Buch unter der Leitung von Frau Schubert und im Rahmen der Künstlerischen Werkstätten der Jugendkunstschule Mitte war die Kreativität der jüngeren Schülerinnen und Schüler gefragt. Zur Verfügung standen ihnen vielfältige Materialien, wodurch ihr Pop up - Buch individuell gestaltet werden konnte. Doch bevor sie mit dem Endprodukt anfingen, lernten sie erst einmal, wie ein solches Pop up - Buch funktioniert.

Alle, die Freude daran haben, anderen Geschichten vorzulesen, hatten bei dem Projekt Vorlesen für andere bei Frau Reimann und Frau Kemnitz die Möglichkeit dazu. Die Teilnehmer haben vor den Kindern zweier Kitas, einer Grundschule und Bewohnern eines Seniorenheims vorgelesen. Die Lesungen dauerten circa eine Stunde, in denen die Fantasie der Kleinen und das Erinnerungs-vermögen der Großen gefragt war. Die Schüler und Schülerinnen haben dabei gelernt, dass auch gutes Lesen geübt werden muss, um die Zuhörer zu fesseln.

An Mathematik interessierte Schüler haben bei Herrn Bierstedt im Projekt Mathematische Knobeleien Spiele in Form von Kreuzworträtseln für die achten Klassen erstellt. Zu Beginn suchten die Schüler mehrstellige Wörter, die sich dazu eigneten. Beim Erstellen der Rätsel benutzten sie Taschenrechner und Zahnstocher.

Im Projekt Mitmach-Experimente für Kita-Kinder beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit Lernpsychologie in Bezug auf Kleinkinder, wählten dann Experimente nach bestimmten Kriterien aus, suchten Material zusammen und probierten die Experimente selber aus. Nachdem die einzelnen Stationen vorbereitet worden waren, kamen die Kinder: die Großen und Kleinen hatten viel Freude beim Ausprobieren und Staunen.

Ein weiteres Projekt war Rhetorik im Theater bei Herrn Möritz und Frau Zakfeld, welches sich mit der überzeugenden Redekunst und der dazugehörigen Körpersprache auseinandersetzte. Um die Theorie auch in der Praxis zu verstehen, besuchte die aus Oberstufenschülern und -schülerinnen bestehende Gruppe zwei Theaterstücke an zwei Abenden.

Herr Manske erarbeitete mit den Projektteilnehmern Wegweiser durch unsere Schule für alle neuen 5. und 7. Klassen. Zunächst überlegten sich die Schüler und Schülerinnen, was alles angezeigt werden müsste, und sammelten Informationen dazu. Dann wurde ein Flyer erstellt, der den „Neulingen“ in die Hand gegeben werden kann.

Im Projekt Ökologisches Allerlei von Frau Peter und Herrn Ilgner ging es darum, sich das Ökosystem genauer anzuschauen. Dabei wandten die Schüler und Schülerinnen ihr gelerntes Wissen nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch an. Sie mikroskopierten Blattquerschnitte oder entnahmen Wasserproben aus dem Tegeler See, welche sie anschließend auswerteten und verglichen

Raketen starten lassen – das war das Ziel des Projektes bei Herrn Schultz und Herrn Koppitz. Treibsätze wurden aus verschiedenen chemischen Stoffen hergestellt bzw. Antriebsformen mit Luftdruck ausprobiert. Plastikflaschen, Wasser, Kleb- und chemische Stoffe wie Alkohol oder Nitrat standen daher im Mittelpunkt dieser Tage

Die Gruppe von Herrn Birkhahn und Herrn Gniewoß beschäftigte sich fünf Tage lang grundlegend mit der Begutachtung von verschiedenen Spielen. Die Hauptaufgabe der Schüler bestand darin, Spiele zu testen und anhand verschiedener Kriterien zu bewerten.

Die Fußballgruppe von Herrn Ahlemann beschäftigte sich mit dem Thema WM. Danke eines sehr engagierten Schülers aus der Q2 entstand ein praxisorientierter Plan für die gesamte Woche: Jeder Tag begann mit vier Vorträgen und endete mit einem Abschlussspiel auf dem Sportplatz.

Die Dokumentationsgruppe schließlich begleitete die Projekte, machte Fotos, schrieb die vorliegenden Texte und begleitete einige Gruppen auf Exkursionen, um festzuhalten, welche beeindruckenden Aktionen und Produkte in diesen Tagen angeboten und oft engagiert umgesetzt wurden. Unser Gesamteindruck: Eine Vielzahl an attraktiven Projekten ermöglichte es fast allen Schülern, ihre Interessen wahrzunehmen.

 

Birgit Danderski / Julia Iliminowicz / Jessica Lepak / Zilan Özkan / Amina Ramadan

 

Aktuelle Seite: Home Projektwoche Projektwoche 2014